Pittoresk -

Rothenburg als Landschaftsgarten


 Pittoresk: Rothenburger Gartenparadiese. Foto: W. Pfitzinger
Pittoresk: Rothenburger Gartenparadiese. Foto: W. Pfitzinger.

Themenjahre in Rothenburg ob der Tauber von 2019 bis 2022

Neben dem Burggarten und dem Garten "An der Eich" geht es im Themenjahr „Rothenburg als Landschaftsgarten“ auch in die Privatgärten in Rothenburgs Altstadt. Sonderausstellungen im Mittelalterlichen Kriminalmuseum und im RothenburgMuseum runden das kulturelle Themenjahr ab.

Die naturräumlichen Gegebenheiten und die architektonische Stadtlandschaft von Rothenburg erfüllten Ende des 19. Jahrhunderts alle Kriterien des Malerischen bzw. des Pittoresken. Die Stadt wurde derart von englischen Künstlern (Architekten und Malern) rezipiert und schlägt über das Pittoreske eine Brücke in die Moderne. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Rothenburg ob der Tauber als ein in der Zeit stehen gebliebenes mittelalterliches Kleinod wiederentdeckt.

Die architektonische Gesamtwirkung und die Einbettung in die Landschaft hoch über der Tauber inspirierten um 1900 namhafte Architekten der englischen und deutschen Gartenstadtbewegung. Raymond Unwinds Planungen für Hampstead Garden Suburb bei London und Richard Riemerschmids „Grüner Zipfel“ in Hellerau bei Dresden sind erkennbar von Rothenburg ob der Tauber beeinflusst.

Die Evangelische Tagungsstätte Wildbad im Taubertal taucht als architektonisches Musterbeispiel des Pittoresken im Programm auf: Bei einer Führung durch den denkmalgeschützten Park wird die neue Wahrnehmung von Natur und Architektur im Pittoresken erklärt.

2022 lautet das Motto: Das pittoreske Rothenburg ob der Tauber in Malerei, Gärten, Architektur

Weitere Informationen finden Sie in diesen Broschüren.


Downloads


Flyer Landschaftsgarten 2022


Flyer Gartenparadiese 2022


Flyer Themenjahre 2022