Kunst

– Balthasar Neumann


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Den prägendsten Einfluss auf die Architektur Mainfrankens hatte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts unzweifelhaft Balthasar Neumann.
Als Sohn eines Tuchmachers 1687 in Eger geboren, erlernte er zunächst das Gießerhandwerk, studierte dann jedoch nach ersten Berufsjahren in Würzburg "Feldmesserey und Architektur". Seine militärischverwaltungstechnische Laufbahn, in der er es bis zum Obristen brachte, war für ihn vor allem wirtschaftliche Basis. Sein Dienstherr, der Fürstbischof von Würzburg, verwendete ihn in erster Linie als Baumeister. Seit 1720 fungierte er als Oberbaudirektor, verantwortlich für alle militärischen, zivilen und kirchlichen Bauten im Hochstift Würzburg.
Der Neubau der Würzburger Residenz (1720-1744 im Rohbau entstanden, bis 1780 fertig ausgestattet) begleitete Neumann durch sein ganzes Arbeitsleben und stellt im Profanbau das Hauptwerk des Baumeisters dar.
Sein Ruf als hervorragender Architekt und Raumplaner führte ihn auch an zahlreiche auswärtige Höfe. Dort war er teils in beratender Funktion, teils als Konstrukteur von Neu- und Umbauten gefragt. Auch für viele Klöster und Privatleute war er planend und ausführend tätig. Dieses Arbeitspensum konnte nur mit Hilfe seines Baubüros bewältigt werden, in dem zivile und militärische Mitarbeiter die von Neumann entwickelten Ideen umsetzten. Darüber hinaus betätigte sich Neumann als Unternehmer, pachtete die Glashütte in Fabrikschleichach und betrieb eine Spiegelschleiferei in Würzburg.
Neumann, der "Vollender des Barock", starb am 19. August 1753 in Würzburg.

Werke von Balthasar Neumann im "Lieblichen Taubertal":

 

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